Kühlen -
aktive und passive Kühlung
Prinzipiell muss man zwischen zwei Arten von Kühlung unterscheiden: aktiver und passiver Kühlung. OCHSNER-Wärmepumpen mit Kühlfunktion zeichnen sich besonders durch ihre aktive Kühlung aus.
Passive Kühlung:
Bei der passiven Kühlung wird durch die Heizungsrohre der Fußboden-/Wandheizung die höhere Temperatur des Innenraumes aufgenommen und über einen Wärmetauscher an das kühlere Medium (Erdreich oder Wasser) abgegeben. Da der Kompressor der Wärmepumpe dabei nicht läuft, bleibt die Wärmepumpe „passiv“. Das Temperaturniveau des Erdreichs gleicht sich rasch dem Temperaturniveau im Inneren des Gebäudes an und die Kühlleistung verringert sich rasch. Daher ist die passive Kühlung ausschließlich für die Wärmequelle Wasser empfehlenswert.
Aktive Kühlung:
Hier wird das Funktionsprinzip (Kältekreis) der Wärmepumpe umgekehrt, wobei der Kompressor in Betrieb ist und die im Inneren entzogene Wärme auf ein höheres Temperaturniveau bringt. So kann die abzuführende Hitze effizienter und länger an das Kühlmedium (Erdreich, Wasser, Außenluft) abgegeben werden.
Die Hitze im Haus wird dabei ebenfalls über die Heizungsrohre der Fußboden /Wandheizung entzogen und zur Wärmepumpe geleitet. Der Kondensator wird zum Verdampfer, der Kompressor erhöht das Temperaturniveau und die Wärme wird danach je nach System per Wärmetauscher oder über Kollektoren/Sonden abgegeben.
Durch den höheren Temperaturunterschied bei der Abgabe an das Erdreich, das Wasser oder die Außenluft, kann über einen langen Zeitraum die Kühllast vollwertig abgegeben werden und die volle Kühlwirkung bleibt über Monate erhalten.
Beim saisonalen Kühlen (Kombination Heizen im Winter – Kühlen im Sommer) bestehen übrigens laut Experten (VDI Richtlinie 4640) keinerlei Bedenken, dass der Wärmeeintrag ins Erdreich für dieses negative Folgen hätte.
Quelle: www.ochsner.de
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